FAQ

Hier beantworten wir häufig gestellt Fragen aus unserem Alltag

Whitelabel

Die Kosten für eine eigenständige Plattform setzen sich zusammen aus:

  1. Einmalige Lizenzkosten
  2. Einmalige Einrichtungskosten
  3. Monatliche Support-Kosten

Die Höhe der Kosten ist abhängig vom gewünschten Funktions- und Lizenz-Umfang sowie dem evaluierten Aufwand für Design, Entwicklung und Einrichtung. Im minimalem Setup kann eine Crowdfunding-Plattform ab 30.000 € gestartet werden. Für ein verbindliches Angebot benötigen wir in der Regel ein Grobkonzept der geplanten Plattform.

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Finlane begleitet eine Plattform über einen Support-Vertrag, in dem technischer Support, Anwender-Support und die Software-Pflege sicher gestellt wird. Über einen Rahmen-Entwicklungsvertrag kann zudem ein Kontingent für die Weiterentwicklung der Plattform festgelegt werden. Finlane selbst ist in keinem Fall der Betreiber einer Plattform und übernimmt auch nicht den 1st Level Support.

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Umsetzung einer eigenständigen Plattform ca. 3 Monate in Anspruch nimmt. In der Regel benötigen unsere Partner die Zeit der technischen Einrichtung und Entwicklung ebenso für die Erstellung der Inhalte und Pflege der ersten Projekte.

Für Crowdfunding sind keine Grenzen für das Einsammeln über eine Plattform definiert. Jeder Geldsuchende (natürliche oder juristische Person) wird nach dem Geldwäschegesetz (GwG) geprüft. Ab einer Unterstützungssumme von 15.000 € durch einen Unterstützer ist eine Prüfung des Unterstützers nach Geldwäschegesetz notwendig.

Beim Crowdinvesting beträgt das maximale prospektfreie Emissionsvolumen 2,5 Millionen Euro, welches für ein Unternehmen über eine Crowdinvesting-Plattform gesammelt werden kann.
Der maximale Investitionsbetrag pro Anleger, der keine Kapitalgesellschaft ist, liegt bei 10.000 €. Bereits ab einer Investition von 1.000 € muss jeder Anleger über eine Selbstauskunft bestätigen, dass er über ein frei verfügbares Vermögen von mindestens 100.000 € verfügt und max. zwei Netto-Monatsgehälter investiert. Für Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG gibt es eine keine Investment-Obergrenzen.

Für den Betrieb einer Crowdinvesting-Plattform ist eine Zulassung nach § 34f Gewerbeordnung (GewO) notwendig. Diese gilt für Vermittler von Nachrangdarlehen und part. Nachrangdarlehen, die heute im Crowdinvesting üblich sind. Bei der Zulassung kann nochmal unterschieden werden, ob nur Nachrangdarlehen oder alle unter Vermögensanlagen aufgeführten Finanzprodukte (stille Beteiligungen, Genussrechte, …) vermittelt werden dürfen. Der Plattform-Betreiber benötigt eine Eintragung im Register für Finanzanlagenvermittler. Er ist der Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (FinVermV) unterstellt. Im Speziellen wird zudem eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung benötigt.

Im Crowdlending wird für die Vermittlung von klassischen Darlehen (ohne Nachrang oder Gewinnbeteiligung) eine Zulassung nach § 34c Gewerbeordnung (GewO) benötigt.

Initial binden wir einen Zahlungsdienstleister und Treuhänder an die Crowdfinancing-Software an. Fortwährend übernehmen wir die Legitimationsprüfung von Projektinitiatoren nach deutschem Geldwäschegesetz als Bote für den jeweiligen Treuhänder. Wir beantworten Fragen zu einzelnen Transaktionen gegenüber Geldgebern und Fragen zum Payment bzw. Auszahlungen von Projektinitiatoren. Wir ordnen Zahlungseingänge zu den Transaktionen zu und führen Plausibilitätsprüfungen durch. Wir betreuen die besonderen Zahlvarianten, wie externe Fundings, Filialfundings oder virtuelle Zahlungen. Wir koordinieren Rückabwicklungen und Widerrufe. Wir übernehmen zentral die Gebühren der Zahlmethoden und des Treuhänders.

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