Werden die Kosten für eine Rücklastschrift den Projekt-Startern in Rechnung gestellt?

Lisa Rudolph

Die Kosten für eine Rücklastschrift nach Auszahlung des Projektes können von der Secupay AG an den Projekt-Starter berechnet werden, da der Treuhandvertrag zu diesem Zeitpunkt bereits keine Gültigkeit mehr hat. Der Starter steht daher nach Auszahlung im direkten Vertragsverhältnis zum Unterstützer (i.d.R. Geld gegen Leistung). Ob eine Rücklastschrift in diesem Fall berechtigt ist, kann Secupay nach Auszahlung nicht mehr prüfen, da die Treuhandbeziehung bereits erloschen ist.

In einem solchen Fall wird in der Regel der Betrag erst erneut von dem Unterstützer eingefordert. Sollte dies scheitern, hat die Secupay AG das Recht die Forderung an den Projekt-Starter anzufordern.

Wurde die Leistung des Starter bereits erbracht, ist die Rücklastschrift nicht gerechtfertigt.